Die Situation von Trennungskindern

Fakten:

  1. 200.000 Kinder sind derzeit jährlich von Trennung und Scheidung betroffen.
  2. Ca. 40 % davon verlieren dauerhaft den Kontakt zu einem Elternteil, meist zum Vater.
  3. Damit verbunden verlieren diese Kinder meist auch den Kontakt zu ihren Großeltern.
  4. In Deutschland wachsen über 1,5 Mio. Kinder ohne ihren Vater auf.
  5. Ca. 4 Mio. Kinder (einschließlich erwachsener Kinder) leiden unter dem Verlust ihres Vaters
  6. Rund 10 Mio. Männer sind mit Trennungsproblemen tangiert worden

Die Folgen sind:

  1. Erhöhte Suizidgefahr
  2. Erhöhte Suchtgefahr
  3. Schlechtere Schulnoten, Leistungs- und Konzentrationsstörungen
  4. Lebenslange Suche nach dem zweiten Elternteil
  5. Verminderte Bindungsfähigkeit
  6. Vermissen des anderen Elternteils im eigenen Leben

Aus vaterlosen Familien stammen:

  • 70 % der schwangeren Teenager
  • 90 % aller Ausreißer und obdachlosen Kinder
  • 70 % aller Schulabbrecher
  • 90 % aller verhaltensgestörten Kinder und Jugendlichen
  • (Lt. Schweizer Soziologen Matthias Christen)

Empirisch gesicherte Ergebnisse der Scheidungsforschung belegen, dass bei Kindern aus Trennungs- und Scheidungsfamilien häufiger Verhaltensauffälligkeiten, schlechtere schulische Leistungen, Beeinträchtigung des psychischen Wohlbefindens und ein geringes Selbstwertgefühl anzutreffen sind, als bei Kindern aus intakten Familien (Amato/Keith 1991; Amato 2001, Reis/Meyer-Probst 2002).
Die kognitive Leistungsfähigkeit dieser Kinder und ihre Beziehungsfähigkeit im Rahmen einer autonomen Persönlichkeitsentwicklung ein Leben lang hinter ihren Potenzialen zurück. 31 % dieser Jugendlichen sind verhaltensauffällig (Kinder- und Jugend-Gesundheitssurvey 2003 bis 2006).

Jedes fünfte Kind in Deutschland wächst nur mit einem Elternteil auf. In 85 Prozent der Fälle ist es die Mutter (22.02.2010 Spiegel Online – Wissenschaft – Allein erzogene Jungen).

Der Anteil der Alleinerziehenden lag im Jahr 2010 bei 16,8 Prozent
(Familienreport des Bundesfamilienministerium 2012).

2007 wuchsen insgesamt 2,18 Millionen Kinder unter 18 Jahren bei insgesamt 1,57 Millionen allein erziehenden Elternteilen auf. Nur 10 Prozent der Alleinerziehenden waren Männer und rund 90 Prozent waren Frauen (Statistischem Bundesamt 2009).

Jedes vierte Scheidungskind leidet unter Entfremdung von einem Elternteil
(Berufsverband der Kinder – und Jugendärzte).

Rund 4200 Kinder unter zehn Jahren wurden 2009 in Schleswig-Holstein aufgrund von Angststörungen behandelt (Kieler Nachrichten 10.12.2010).

Es kann und darf nicht...

... Aufgabe der Institutionen sein, Eltern und damit die Kinder auszugrenzen. Gerade weil es den Partnern nicht möglich ist, alleine den Konflikt aufzulösen, ist es die einzig sinnvolle Aufgabe aller beteiligten Institutionen, ihnen begreiflich zu machen (ggf. auch durch Anordnung therapeutischer Maßnahmen), dass sie das Kindeswohl gefährden und beide Elternteile die Verantwortung für die von ihnen in die Welt gesetzten Kinder mit der Geburt des Kindes übernommen haben. Beide - Vater und Mutter - sind wichtig für die Zukunft der Kinder!
Ausgrenzende, aber auch sich aus der Verantwortung stehlende Elternteile, müssen auf ihr Fehlverhalten hingewiesen werden und ggf. für ihr Handeln zur Rechenschaft gezogen werden. Diese Aufgabe wird aber nur ungenügend vom Jugendamt, den Richtern bzw. den Sachverständigen wahrgenommen. Sie sorgen regelmäßig dafür, dass es einen "Gewinner" (in der Regel die Mutter) und mindestens 2 Verlierer – nämlich Kind und Vater gibt.
Familienrichter unterliegen keiner Pflicht, sich regelmäßig weiterzubilden, tun dies daher nur selten und ignorieren damit wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über die Wichtigkeit des leiblichen Vaters für die Kinder.
Jugendämter aber auch Sachverständige benutzen in ihren Schriftwechseln gerne Redewendungen, die aus dem ersten emotionalen Sturm taktisch berechnetes und damit grundsätzlich dem "Kindeswohl" widersprechendes "Handeln" der Mutter geradezu heraufbeschwört. Dies kann und darf nicht Aufgabe der Behörden und Institutionen sein.
Leider sind auch einige Anwälte eher auf Eskalation "spezialisiert" und gefährden wissentlich und damit vorsätzlich die Zukunft unserer Kinder.
Jugendämter, Sachverständige und Gerichte benötigen für ihre Entscheidungen oft solange (l - 2 Jahre Ausgrenzung und mehr sind auch bei Kleinkindern keine Seltenheit), bis Fakten geschaffen wurden, die in den Seelen unserer Kinder kaum zu reparierende Schäden verursacht haben.

Dies kann und darf so nicht bleiben!

Zur Mitarbeit laden wir alle ein, die unser Anliegen für wichtig erachten
Wir möchten alle Eltern erreichen,
Alleinerziehende, eheliche- und nichteheliche Eltern, Omas und Opas, sowie leibliche- und Stiefeltern.

KONTAKT: Väteraufbruch für Kinder e.V., Kreisgruppe Kiel

Karl Eckert (Kreisgruppensprecher) Fon: 0431 - 668 77 56 · Mail: eckertkiel@web.de
Spendenkonto: Sozialbank Hannover · BLZ 25120510 · Konto: 8443600 · Verwendungszweck: "Kreisgruppe Kiel"


Kinder allein erziehender Eltern, - stressanfälliger

Professor: Allein erzogene Kinder lebenslang stressanfälliger

Psychoanalytikers Prof. Matthias Franz

Psychoanalytikers Prof. Matthias Franz – Quelle: www.ksta.de/14066910 ©2017

Psychoanalytikers Prof. Matthias Franz – Quelle: www.ksta.de/14066910 ©2017

Psychoanalytikers Prof. Matthias Franz – Quelle: www.ksta.de/14066910 ©2017

Alleinerzogene Kinder – glückliche Kinder?

Dr. Susanne Gröne

Aschenputtel der Gegenwart

Jugendliche aus Patchwork-Familien werden eher kriminell als Kinder, die in traditionellen Familien aufwachsen. Das belegt eine breit angelegte Studie der Universität Lausanne. Es stellen sich Fragen gesellschaftlicher und politischer Natur. - Von Philipp Gu

Wenn der Vater fehlt – wie Mädchen sich entwickeln

Fehlt der Vater als männliche Bezugsperson, dann fehlt auch ein wichtiger Orientierungspunkt – gerade auch für Mädchen.- Vaterfreuden.de

Wenn der Vater fehlt.

Ohne Vater aufzuwachsen ist für Kinder ein traumatisches Erlebnis. An den Folgen leiden sie ihr ganzes Leben lang. - Stern

Professor: Allein erzogene Kinder lebenslang stressanfälliger – Quelle: www.ksta.de/14066910 ©2017

Professor: Allein erzogene Kinder lebenslang stressanfälliger – Quelle: www.ksta.de/14066910 ©2017