Das Selbsthilfetreffen am Donnerstag dem 21.06.2018 fällt leider aus.

Wegen Veranstaltungen zur "Kieler Woche" sind alle Räume in der "Pumpe" belegt. Das nächste Treffen ist am Donnerstag dem 05.07.2018 um 19:00 Uhr


...nach der Werbung auf 21:30 Min. vorspringen.


Drei Tage Gefängnis

Wegen erneuten Verstoß gegen gerichtliche Umgangsregelungen wurde eine Mutter zu drei Tagen Haft verurteilt.

Seit 2012 versuchte der Vater mit gerichtlicher Hilfe Umgangskontakt zu seiner jetzt sechsjährigen Tochter zu bekommen. Das Kind fühlt sich zum Vater hingezogen und möchte den Kontakt. Nach mehreren Verstößen gegen gerichtliche Anordnungen setzte das Amtsgericht 2016 einen Umgangspfleger ein, um den Umgang zu garantieren. Zu dem wurde ein Ordnungsgeld bzw. ersatzweise Haft angedroht, wenn weiterhin gegen die Anordnungen verstoßen wird. Das OLG bestätigte den Beschluss und wies die Beschwerde der Kindesmutter zurück. Die Kindesmutter hielt sich wieder nicht an die Auflagen. Daraufhin ordnete im Mai 2017 das Amtsgericht Ordnungshaft gegen die Kindesmutter an. Die Beschwerde der Kindesmutter wurde vom OLG abgewiesen.

Zitat OLG: „ Angesichts dessen, dass nach dem Gesetz Ordnungshaft von bis zu sechs Monaten angeordnet werden kann, ist das Familiengericht bei den mehrfachen Zuwiderhandlungen der Antragsgegnerin gegen den Vollstreckungstitel mit der Anordnung von nur drei Tagen Ordnungshaft am unteren Rand des Vertretbaren geblieben.

Im Oktober 2017 erhielt der Vater, nach Beantragung, das gemeinsame Sorgerecht.

Az.: 34 F 124/15

Az.: 8 WF 78/17


… das sagte der Präsident des Kinderschutzbundes, Herr Heinz Hilgers… in Zusammenhang mit der Wiedereinführung des Familiennachzuges für Flüchtlinge.

Herr Hilgers vergaß leider die tausenden von Kindern in Deutschland, die auch keinen Kontakt mehr zu einem Teil der Familie (meistens dem Vater) haben. Flüchtlingskinder seien außerdem durch Flucht und Krieg traumatisiert. Ja, das ist schlimm. Aber ist es nicht auch schlimm, wenn Kinder durch Manipulation oder Missbrauch traumatisiert werden? Allein in Schleswig-Holstein waren 2009 rund 4200 Kinder Therapie bedürftig (Studie Techniker Krankenkasse, KN 10.12.2010).

Jedes Jahr verlieren ca. 60.000 Kinder den Kontakt zu einem Elternteil und deren Verwandten. Durch die Manipulation eines Elternteils haben viele dieser Kinder ein “Elterliches Entfremdungssyndrom“ (PAS). Schlechte Gutachten, Fehlentscheidungen der Gerichte und Behörden sowie falsche Gutachten unterstützen diese Eltern-Kind Entfremdung. Um Ruhe in hoch strittige Familienproblematiken zu bringen verbieten oder verringern die Gerichte immer noch Umgangskontakte. Lehnen die Kinder den Kontakt zu einem Elternteil ab, wird nicht hinterfragt ob diese Haltung autonom entstanden ist oder ob die Gründe Bestand haben. All dieses zum “Wohl des Kindes“. Ja, - Kinder, die von ihren Familien getrennt sind, leiden furchtbar - auch in Deutschland. Wann wird die Debatte hier eröffnet?


Umsetzung des BGH Urteils vom 1.2.2017 zum Wechselmodell/ Doppelresidenzmodell

Recht auf gemeinsame Betreuung ihrer leiblichen  Kinder, auch nach einer Trennung

Sofortige Umsetzung des BGH Urteils vom 1.2.2017 an den deutschen Familiengerichten

Abschaffung des schwammigen Begriffs Kindeswohl

Kindesentfremdung als Straftatbestand anerkennen

Die Kreisgruppe Kiel ruft dazu auf, die Petition zu zeichnen.


Familienjustiz in Deutschland produziert Menschenrechtsverbrechen

Isolation von einem Elternteil macht krank „Mama betreut, Papa bezahlt“ – Manchesmal ist es auch umgekehrt. Beitrag vom 22.02.2016 - Bayerisches Fernsehen

Weiler/Bayerisches Fernsehen. Seit Kindesentzug in Frankreich strafrechtlich geahndet wird, sind die grausamen Entfremdungsspiele von Kinderräubern den anderen Elternteilen gegenüber ausgeblieben, so belegt diese Sendung. Der über kid – eke – pas (Kindesraub in Deutschland – Eltern-Kind-Entfremdung – Parental Alienation Syndrome) aufklärende Film zeigt Hintergründe auf, warum bislang Kinder keinen Zugang zu beiden Elternteilen nach Trennung und Scheidung haben können.

www.br.de/mediathek/video/sendungen/jetztmalehrlich/mama-betreut-papa-zahlt-ist-das-noch-zeitgemaess-100.html


Kampf ums Kind !

Stand: 08.04.2015

Kinder haben ein Recht auf beide Eltern. Das verlieren Paare nach einer Trennung oft aus den Augen, wenn sie sich vor Gericht ums Kind streiten. Familienrichter sind mit solchen Kämpfen häufig überfordert - zumal es Menschen gibt, die ein Interesse daran haben, dass die Prozesse lang und teuer werden.

Von: Christiane Hawranek und Pia Dangelmayer (BR), Nadine Ahr (ZEIT)

http://www.br.de/nachrichten/sorgerecht-streit-kind-102.html