Drei Tage Gefängnis

Wegen erneuten Verstoß gegen gerichtliche Umgangsregelungen wurde eine Mutter zu drei Tagen Haft verurteilt.

Seit 2012 versuchte der Vater mit gerichtlicher Hilfe Umgangskontakt zu seiner jetzt sechsjährigen Tochter zu bekommen. Das Kind fühlt sich zum Vater hingezogen und möchte den Kontakt. Nach mehreren Verstößen gegen gerichtliche Anordnungen setzte das Amtsgericht 2016 einen Umgangspfleger ein, um den Umgang zu garantieren. Zu dem wurde ein Ordnungsgeld bzw. ersatzweise Haft angedroht, wenn weiterhin gegen die Anordnungen verstoßen wird. Das OLG bestätigte den Beschluss und wies die Beschwerde der Kindesmutter zurück. Die Kindesmutter hielt sich wieder nicht an die Auflagen. Daraufhin ordnete im Mai 2017 das Amtsgericht Ordnungshaft gegen die Kindesmutter an. Die Beschwerde der Kindesmutter wurde vom OLG abgewiesen.

Zitat OLG: „ Angesichts dessen, dass nach dem Gesetz Ordnungshaft von bis zu sechs Monaten angeordnet werden kann, ist das Familiengericht bei den mehrfachen Zuwiderhandlungen der Antragsgegnerin gegen den Vollstreckungstitel mit der Anordnung von nur drei Tagen Ordnungshaft am unteren Rand des Vertretbaren geblieben.

Im Oktober 2017 erhielt der Vater, nach Beantragung, das gemeinsame Sorgerecht.

Az.: 34 F 124/15

Az.: 8 WF 78/17


Entwicklung soll untersucht werden. Liegt es an Erziehungsversagen und Überforderung, an erhöhter Wachsamkeit der Behörden oder an einer Absenkung der Eingriffsschwelle? Jugendämter können sogenannte vorläufige Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen als Hilfe in akuten Krisen- oder Gefahrensituationen durchführen – etwa auf Bitten der Kinder oder bei Gefahr für das Kindeswohl. Bis eine Lösung gefunden ist, werden die Minderjährigen in Obhut genommen und können auch in einem Heim oder bei einer Pflegefamilie untergebracht werden.


Erste Ergebnisse einer durch das Institut für Demoskopie Allensbach, im Auftrag des BMFSFJ, durchgeführten Befragung von Trennungseltern. Abschließende Studienergebnisse werden bis zum Herbst erwartet.


Umsetzung des BGH Urteils vom 1.2.2017 zum Wechselmodell/ Doppelresidenzmodell

Recht auf gemeinsame Betreuung ihrer leiblichen  Kinder, auch nach einer Trennung

Sofortige Umsetzung des BGH Urteils vom 1.2.2017 an den deutschen Familiengerichten

Abschaffung des schwammigen Begriffs Kindeswohl

Kindesentfremdung als Straftatbestand anerkennen

Die Kreisgruppe Kiel ruft dazu auf, die Petition zu zeichnen.


Mehr gibt es zum Thema Führerschein und Unterhalt nicht zu sagen!


Familienjustiz in Deutschland produziert Menschenrechtsverbrechen

Isolation von einem Elternteil macht krank „Mama betreut, Papa bezahlt“ – Manchesmal ist es auch umgekehrt. Beitrag vom 22.02.2016 - Bayerisches Fernsehen

Weiler/Bayerisches Fernsehen. Seit Kindesentzug in Frankreich strafrechtlich geahndet wird, sind die grausamen Entfremdungsspiele von Kinderräubern den anderen Elternteilen gegenüber ausgeblieben, so belegt diese Sendung. Der über kid – eke – pas (Kindesraub in Deutschland – Eltern-Kind-Entfremdung – Parental Alienation Syndrome) aufklärende Film zeigt Hintergründe auf, warum bislang Kinder keinen Zugang zu beiden Elternteilen nach Trennung und Scheidung haben können.

www.br.de/mediathek/video/sendungen/jetztmalehrlich/mama-betreut-papa-zahlt-ist-das-noch-zeitgemaess-100.html


Kampf ums Kind !

Stand: 08.04.2015

Kinder haben ein Recht auf beide Eltern. Das verlieren Paare nach einer Trennung oft aus den Augen, wenn sie sich vor Gericht ums Kind streiten. Familienrichter sind mit solchen Kämpfen häufig überfordert - zumal es Menschen gibt, die ein Interesse daran haben, dass die Prozesse lang und teuer werden.

Von: Christiane Hawranek und Pia Dangelmayer (BR), Nadine Ahr (ZEIT)

http://www.br.de/nachrichten/sorgerecht-streit-kind-102.html