In unserem Rechtsstaat kann es Menschen, weit überwiegend Vätern, widerfahren, dass gegen ihren Willen und ohne ihnen anzurechnendes schuldhaftes Verhalten ihre Ehen geschieden, ihnen ihre Kinder entzogen, der Umgang mit diesen ausgeschlossen, der Vorwurf, ihre Kinder sexuell missbraucht zu haben erhoben und durch Gerichtsentscheid bestätigt und sie zudem durch Unterhaltszahlungen auf den Mindestbehalt herabgesetzt werden.

Die Dimensionen solchen staatlich verordneten Leides erreicht tragisches Ausmaß und sollte seinen Platz auf der Bühne, nicht aber in unserer Rechtswirklichkeit haben.

H.Schütz, Richter am OLG Bamberg


Väteraufbruch für Kinder ist die Lobby ...

... ein gemeinnütziger Verein, der als Bundesverein im Vereinsregister beim Amtsgericht Eisenach unter AG Eisenach VR 890 eingetragen ist. Der Bundesverein hat sich 1988 gegründet und setzt sich mittlerweile aus über 100 Kreisgruppen und lokalen Kontaktstellen verteilt über das ganze Bundesgebiet zusammen.

KONTAKT: Väteraufbruch für Kinder e.V., Kreisgruppe Kiel

Karl Eckert (Kreisgruppensprecher) Fon: 0431 - 668 77 56 · Mail: eckertkiel@web.de

Hauptanliegen des Vereins ist ...

... die Aufrechterhaltung der Beziehung der Kinder zu beiden Eltern nach einer Trennung, indem er sich für das Recht der Kinder auf Vater und Mutter als unentziehbares und unverzichtbares Grund- und Menschenrecht einsetzt. Der Verein will insbesondere die Not der Kinder wenden, die von Trennung und Scheidung ihrer Eltern betroffen sind. In diesem Falle sollen die Kinder die Beziehung zu Vater und Mutter aufrechterhalten können. Der Verein setzt sich für die Gleichstellung der nichtehelichen zu den ehelichen Kindern ein, die auch mit der am 01. Juli 1998 in Kraft getretenen Reform des Kindschaftsrechts nur unzureichend erfüllt wurde.

Erfahrungsaustausch und Väterberatung ...

... gerade in der für beide Partner emotional schwierigen Trennungsphase sind die Basis unseres Vereinslebens. Ein besonderes Anliegen ist uns das Gespräch mit Familiengerichten, Jugendämtern, Sachverständigen und Rechtsanwälten. Aber auch Pressekontakte auf Orts- und Bundesebene sowie unsere Vertretung in der National Coalition zählt zu unseren Aufgaben. So ist der Verein "Väteraufbruch für Kinder e. V." teils eine Selbsthilfegruppe, teils ein politischer Verein mit dem Ziel, die Rechte der Kinder zu stärken und den Wert des Vaters der Gesellschaft ins Bewusstsein zu rufen. Denn leider ist die Bedeutung der Vaterrolle in unserer Gesellschaft immer noch von geringerem Stellenwert. Diese muss aber in der Gesellschaft durch politische und gesetzliche Veränderungen fest verankert werden.

Zur Mitarbeit laden wir alle ein, die unser Anliegen für wichtig erachten:
Wir wollen alle Eltern ereichen: Alleinerziehende, eheliche- und nichteheliche Eltern, Omas und Opas sowie leibliche- und Stiefeltern.



Grundsätze des VAfK: Elternverantwortung hat Vorrang!

Mit der Entwicklung neuer Grundsätze hat der Väteraufbruch für Kinder e. V. (VAfK) das neuste Urteil des EGMR aufgegriffen. Stärker als bisher sollen Gesellschaft und Politik die Bindungen zwischen Kindern und ihren Eltern als Grundlagen des sozialen Zusammenhalts der Familien herstellen, fördern und schützen.

Grundsätze:

1. Die Verantwortung beider Eltern für das Kind beginnt mit der Zeugung. Vater und Mutter sind gleichermaßen verpflichtet und berechtigt, für ihr Kind zu sorgen und es zu erziehen. Die elterliche Verantwortung ist gleichwertig und unabhängig davon, ob die Eltern miteinander verheiratet sind oder nicht.

2. Die Bindung zu Vater und Mutter ist eine elementare Voraussetzung für die körperliche, geistige und seelische Entwicklung ihres Kindes.

3. Das Verhindern oder Unterbrechen der Bindung zwischen dem Kind und seinen beiden Eltern verletzt das Menschenrecht des Kindes und des ausgegrenzten Elternteils.

4. Das Bestreben eines Elternteils, den anderen Elternteil aus der Verantwortung herauszudrängen, ist schädlich für die Entwicklung des Kindes und unsere Gesellschaft.

5. Neue Partner getrennter Eltern sind für das Kind bedeutsame Bezugspersonen, können aber einen natürlichen Elternteil für ein Kind nicht ersetzen. Nur in außergewöhnlichen Einzelfällen kann elterliche Verantwortung eingeschränkt oder ausgesetzt werden.

Allen Kindern beide Eltern!


Autoaufkleber + kleiner INFO-Stand


Die Situation von Trennungsvätern

Die Bedeutung von Mutter und Vater für die gesamte Entwicklung unserer Kinder hat der Gesetzgeber längst erkannt: er verpflichtet beide Eltern zum Umgang mit ihren Kindern (BGB § 1684). Erstaunlich nur, dass vor den Augen von Justiz und Jugendämtern, Eltern – zumeist die Mutter – über Jahre ihr Kind so beeinflussen, entfremden und psychisch missbrauchen können, bis es zum ausgegrenzten Elternteil – meist der Vater - keinen Kontakt mehr haben will. Diese Eltern-Kind-Entfremdung ist wissenschaftlich längst aufgearbeitet und allseits bekannt. Viele Jugendämter und Familiengerichte aber ignorieren diese Problematik völlig und ermutigen damit die Mütter, mit ihrer Strategie zur Kindeshinterziehung weiter zu machen.

Bei Umgangsstreitigkeiten ist das Jugendamt mit seinem Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) die erste Anlaufstelle. Sein Bericht an das Familiengericht ist wichtige Grundlage für Umgangsbeschlüsse. Die Mitarbeiter des ASD „bemühen sich, auch die Eltern respektvoll und wertschätzend zu behandeln, die das Wohl ihrer Kinder gefährden“, (aus: Geschäftl. Mitteilung vom 04.09.08 vom Amt für Familie, Kiel). Aber wann ist die Grenze zwischen Wertschätzung und dem Wegsehen vor dem wirklichen Problem, der Eltern-Kind-Entfremdung, erreicht?

In einem TV-Interview am 02.11.06 sagte der damalige Sozialdezernent der Stadt Kiel, Herr Martin Möller: “Wir können natürlich nicht ... sicherstellen, dass in jedem Fall das Umgangsrecht so auch durchgesetzt und gestaltet wird, wie das Familiengericht es letztendlich entschieden hat.

Der Väteraufbruch Kiel fordert eine kinderfreundliche Behörde, welche präventiv handelt, aktiv eingreift, offen Stellung bezieht und sich nicht auf bloße Verwaltungsaufgaben reduziert und die verantwortlichen Entscheidungen den Gerichten überlässt, welche sich dann ausschließlich nach den Behördenaussagen richten, ausgrenzende Elternteilen ihre Obstruktions- und Verweigerungshaltung nicht vorwerfen, sondern durch das nicht berücksichtigen des Verursacherprinzips noch belohnen.