In Deutschland sind derzeit jährlich 230.000 Kinder von Trennung und Scheidung betroffen. Davon verlieren ca. 40 % davon dauerhaft den Kontakt zu einem Elternteil, meist zum Vater.

In ca. 2% der Elternentfremdung verlieren die Kinder ihre Mutter. Damit verbunden verlieren diese Kinder meist auch den Kontakt zu ihren Großeltern mütterlicher oder väterlicherseits.

In Deutschland wachsen über 1,5 Mio. Kinder ohne ihren Vater auf. Ca. 4 Mio. Kinder (einschließlich erwachsener Kinder) leiden unter dem Verlust ihres Vaters.

Rund 10 Mio. Männer sind mit Trennungsproblemen tangiert worden(Trennungen, Ehescheidungen und Kindesentzug).

(Väteraufbruch für Kinder e.V.)


Jedes fünfte Kind in Deutschland wächst nur mit einem Elternteil auf. In 85 Prozent der Fälle ist es die Mutter.

(...aus 22.02.2010 Spiegel Online – Wissenschaft – Allein erzogene Jungen)


75,7 Prozent aller Kinder in Deutschland wachsen bei ihren verheirateten Eltern auf. Nimmt man die Eltern hinzu, die unverheiratet zusammenleben, sind es 83 Prozent. Der Anteil der Alleinerziehenden lag im Jahr 2010 bei 16,8 Prozent.

(...aus Familienreport des Bundesfamilienministerium 2012)


Jedes Jahr sind etwa 145.000 minderjährige Kinder von einer Ehescheidung betroffen. Über 40 Prozent der Mütter und Väter ohne elterliche Sorge haben nur selten oder nie Kontakt zu ihren Kindern.

(...aus Studie Justizministerium)


2007 wuchsen insgesamt 2,18 Millionen Kinder unter 18 Jahren bei insgesamt 1,57 Millionen allein erziehenden Elternteilen auf. Nur 10 Prozent der Alleinerziehenden waren Männer, und rund 90 Prozent waren Frauen.

(...aus Statistischem Bundesamt 2009)


3 248 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus Schleswig-Holstein waren Ende 2011 im Rahmen der Jugendhilfe bei Pflegeeltern in Vollzeitbetreuung untergebracht. Das sind knapp fünf Prozent mehr als im Jahr zuvor.

(Statistikamt Nord)


Mitte Dezember 2011 sind in Schleswig-Holstein 29 200 Frauen und Männer in Pflegeheimen beschäftigt gewesen, das ist ein Zuwachs um drei Prozent im Vergleich zur letzten Erhebung 2009.

(Statistikamt Nord)


Im Jahr 2011 sind in Schleswig-Holstein 883 Mio. Euro (brutto) für die Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben worden, das sind fast 15 Prozent mehr als im Vorjahr und 35 Prozent mehr als im Jahr 2006. 57 Prozent der Ausgaben (503 Mio. Euro) entfielen auf die Kindertagesbetreuung, 29 Prozent (258 Mio. Euro) flossen in die Hilfen zur Erziehung (zum Beispiel Erziehung in Heimen oder Pflegefamilien, Erziehungsberatungen oder sozialpädagogische Familienhilfe) und sieben Prozent (59 Mio. Euro) in die Jugendarbeit, die junge Menschen zu einem selbst bestimmten Leben befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und sozialem Engagement anregen soll.

(Statistikamt Nord)


Jedes vierte Scheidungskind leidet unter Entfremdung von einem Elternteil.

(Berufsverband der Kinder – und Jugendärzte)


Rund 4200 Kinder unter zehn Jahren wurden 2009 in Schleswig-Holstein aufgrund von Angststörungen behandelt.

(Kieler Nachrichten 10.12.2010)

 

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom März 2013 gebe es in Deutschland zwar rund 340.000 Erzieherinnen, aber nur etwa 11.000 Erzieher. Zugleich würden immer mehr Jungen auffällig. Sie stellten zwei Drittel der Sonder- und Förderschüler. Psychische Störungen würden nach den Untersuchungen des Soziologen Walter Hollstein bei Jungen achtmal häufiger festgestellt als bei Mädchen. Die Selbsttötungsrate sei bei Männern durch alle Altersgruppen hindurch dreimal so hoch wie bei Frauen.

(Präsident des Europäischen Netzwerks für Beratung, Psychologie und Therapie, Prof. Rainer Johannes Wallerius , München/Berlin)

Weit über 600 000 Verfahren deutschlandweit im Jahr, Tendenz steigend.                                  www.sven-heitkamp.de/index.php